Aufgaben

Internationale Zusammenarbeit

Das Bundesgesetz über die Einrichtung und Organisation des Bundesamts zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK-Gesetz ), das mit 1. Jänner 2010 in Kraft getreten ist, beschreibt Funktion und Aufgaben des BAK im Kontext der internationalen Zusammenarbeit.
Demzufolge fungiert das BAK als zentrale nationale Ansprechstelle gegenüber OLAF, Interpol, Europol und anderen internationalen und europäischen Einrichtungen und hat Kontaktstellenfunktion für die Zusammenarbeit mit vergleichbaren ausländischen Dienststellen, Behörden und Netzwerken.
Das BAK ist in zahlreichen internationalen Gremien zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung, wie

vertreten.

Die direkte Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden erfolgt - basierend auf Polizeikooperationsabkommen, bi- und multilateralen sowie europäischen und internationalen Rechtsgrundlagen - in Form von Arbeitsbesuchen, Studienbesuchen oder Hospitationen. Der Abschluss von bilateralen Vereinbarungen, zum Beispiel Memoranda of Understanding, ermöglicht den Austausch von Informationen und die Förderung der Kooperation in verschiedenen Bereichen der Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung.
Letztlich initiiert und koordiniert das BAK mithilfe von EU-Fördergeldern auch europaweite Projekte, etwa das von 2011 bis 2013 abgehaltene "European Anti-Corruption Training" (EACT) oder das von 2014 bis 2016 durchgeführte Projekt "Siena for Anti-Corruption Authorities" (S4ACA).