Aufgaben

Internationale Zusammenarbeit

EU-Integrity

Mit internationaler Unterstützung soll auf österreichische Initiative eine Integritätsplattform ins Leben gerufen werden, die den Austausch von Best Practices an präventiven Maßnahmen und Erfahrungen ermöglicht und an der sowohl der staatliche Sektor, die Zivilgesellschaft aber auch die Wirtschaft partizipieren können. Vorarbeiten dazu, vor allem die nationale Abstimmung und die Suche potenzieller internationaler Partner laufen bereits.
Im Kontext des österreichischen EU-Ratsvorsitzes im 2. Halbjahr 2018 soll eine EU-weite IT-unterstützte Plattform zum Austausch von bewährten Praktiken, Maßnahmen, Ideen und Lösungen zur Förderung von Integrität sowie zur Prävention von Korruption implementiert werden. Diese Initiative basiert auf zwei Pfeilern, einerseits dem vom BAK implementierten Integritätsbeauftragten-Netzwerk (IBN) als best practice Beispiel und andererseits der Entwicklung einer Plattform für eine übersichtliche Darstellung, Dokumentation und Multiplikation von Antikorruptionsaktivitäten innerhalb der Europäischen Union.

Als erster Schritt hat Ende September 2017 eine nationale Auftaktveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem wissenschaftlichen Bereich, der Privatwirtschaft, der Zivilgesellschaft und der öffentlichen Verwaltung stattgefunden, um grundlegende inhaltliche und organisatorische Fragen zu diskutieren. Ein weiteres Treffen nationaler Expertinnen und Experten fand im Dezember 2017 statt.

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Nun soll eine internationale Arbeitsgruppe auf hohem akademischem Niveau etabliert werden, welche in mehreren Arbeitsgruppentreffen die definierten und akkordierten Arbeitspakete umsetzen soll. Mit dieser Vorgehensweise soll ein internationales/europäisches Committment und Ownership zum „EU Integrity Mapping“ erzielt werden.