International

Zehnte Jahreskonferenz und Generalversammlung der IAACA

Vom 22. bis 24. Jänner 2019 wurde im Vienna International Centre unter dem Vorsitz des IAACA-Präsidenten und Leiters der Generalstaatsanwaltschaft Katars, Dr. Ali Bin Fetais Al-Marri, die zehnte Jahreskonferenz und Generalversammlung der "Internationalen Vereinigung der Antikorruptionsbehörden" (IAACA) abgehalten.

Die IAACA wurde 2006 gegründet und repräsentiert etwa 300 justizielle und polizeiliche Strafverfolgungs-, Präventions- und unabhängige Antikorruptionsbehörden.

Der erste Tag der Veranstaltung war der Generalversammlung gewidmet, bei der unter anderem eine Neufassung der IAACA-Statuten angenommen wurde. An den Folgetagen fanden unter dem Motto "15 Years of the United Nations Convention against Corruption (UNCAC): Accomplishments and Prospects" Panels zu unterschiedlichen Themen der Korruptionsprävention und -bekämpfung statt. In der von Dimitri Vlassis, Vertreter des "United Nations Office on Drugs and Crime" (UNODC), geleiteten Diskussion zum Thema "Die UNCAC als Unterbau für die Erreichung der 2030 Agenda zur Nachhaltigen Entwicklung" referierte der Direktor des Bundesamts zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK), Mag. Andreas Wieselthaler, über diverse Bemühungen des BAK im europäischen und nationalen Kontext. So stellte er etwa die Initiativen "SIENA for Anti-Corruption Authorities" und "EU Integrity" sowie das österreichweite Integritätsbeauftragten-Netzwerk, die BAK-App sowie das Wertespiel "Fit4Compliance" vor. Im Anschluss an das genannte Panel führten der BAK-Direktor Wieselthaler und der Leiter der iranischen Generalinspektion ein bilaterales Gespräch über die Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit.

Im Zuge der dreitägigen Veranstaltung, an der hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von Behörden aus über 60 Nationen sowie von internationalen und europäischen Organisationen, regionalen Vereinigungen und Nichtregierungsorganisationen teilnahmen, konnte der Informations- und Erfahrungsaustausch forciert und die internationale Reputation des BAK weiter gestärkt werden.

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Artikel Nr: 16664 vom Freitag, 1. Februar 2019, 10:46 Uhr
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