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Vortrag und Paneldiskussion des BAK im Rahmen der "7th Assembly of Parties" der IACA

Vom 27. bis 28. September fand im Vienna International Centre (VIC) die siebente Sitzung der "Assembly of Parties" statt. Aufgrund der aktuellen budgetären Situation der International Anti-Corruption Academy (IACA) wurde eine "Draft resolution on strengthening IACA Activities" von den anwesenden Vertragsstaaten diskutiert und in weiterer Folge auch beschlossen. Darüber hinaus wurde das "IACA working program 2017-2020" auf bereits absolvierte Punkte und anstehende Vorhaben überprüft.

Im Rahmen dieser Sitzung wurde seitens der IACA am 27. September ein Side Event mit dem Thema "The impact of corruption on migration" ausgerichtet. Hierzu wurden neben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) die Botschafterin von Nigeria zu den Vereinten Nationen und das Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) zu einer Paneldiskussion eingeladen.

Seitens des BAK hielt ein Vertreter des Referates BAK 2.1 einen Vortrag zum Thema "Mögliche Auswirkungen der Migration auf die Korruption in Österreich". Die nigerianische Delegation stellte ihre Erfahrungen mit Korruption in Zusammenhang mit Migration dar, IOM präsentierte eine Darstellung der Korruption in Verbindung mit den Flucht- und Migrationswegen über die diversen Kontinente bis hin zu den Zielländern und der wissenschaftliche Vertreter der IACA referierte über den derzeitigen wissenschaftlichen Stand der Forschung zu diesem Thema.

Es folgte eine angeregte Diskussion, deren Conclusio in der Erkenntnis fußte, dass sich das Phänomen des Zusammenhangs von Migration und Korruption in erster Linie auf den Bereich der illegalen Migration beschränkt, und dieses Phänomen noch unzureichend beleuchtet und erforscht ist.

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Artikel Nr: 16331 vom Dienstag, 16. Oktober 2018, 06:51 Uhr
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